Zur Klarstellung muss man zunächst zwischen Waffen- und Jagdgesetz unterscheiden.
Das ist insofern wichtig, als das z.B. Nachtsichtvorsatzgeräte, mit Inkrafttreten des neuen Waffengesetzes, für Inhaber eines gültigen Jagdscheins grundsätzlich erlaubt sind (§ 40 Absatz 3).
Folglich stellt das Zusammenbringen von Waffe und Nachtsichtvorsatzgerät keinen waffenrechtlichen Verstoß mehr dar.
Diese Regelung gilt sowohl für restlichtverstärkende Vorsatzgeräte, als auch für Thermal-(Wärmebild-)Vorsatzgeräte.

Unberührt davon bleiben jedoch jagdrechtliche Verbote.
Das heißt, in Bundesländern, in denen diese Technik jagdrechtlich nicht zugelassen ist, bleibt sie auch vorerst verboten.
Diese Differenzierung führt aktuell zu einigen Misverständnissen, selbst bei der Berichterstattung einiger Jagdmedien wird die Änderung missverständlich dargestellt.
Um sicher zu gehen sollte immer das jeweilige Landesjagdgesetz berücksichtigt werden.
Nach aktuellem Stand (April 2020) erlauben nur die Länder Brandenburg, Sachsen, Hessen und Baden-Württemberg die Nutzung von Nachtsichtvorsatzgeräten.
Das Bundesland Bayern lässt die jagdliche Verwendung momentan per Ausnahmegenehmigung zu.

Außerdem bleibt zu beachten, dass auch die Montage von IR-Strahlern verboten bleibt (WaffG, Anlage 2, Abschnitt 1, Nummer 1.2.4.1).
Das bedeutet bezüglich Nachtsichtvorsatztechnik, dass ebenso Optiken mit eingebautem IR-Strahler/Aufheller, auch wenn dieser abgeschaltet ist, nicht benutzt werden dürfen.

Auch Nachtzielgeräte mit Montagemöglichkeit und Zielkreuz bleiben weiterhin verbotene Gegenstände, deren alleiniger Besitz nach dem WaffG bereits einen Straftatbestand erfüllt.
 

Im Folgenden geben wir eine Übersicht über die Nachtsichtvorsatzlösungen aus unserem Sortiment


Restlichtverstärker

 
Nachtsichtvorsatzgeräte mit ionisierender Bildröhre

 
Digitale Geräte  

 

Wärmebildgeräte


EAGLE
 
PULSAR
 
GUIDE